14.07.2010
EWM Tour des Wissens am 06.10.2010 um 14h
Die Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind "Neue Lichtbogenformen für hohe Wirtschaftlichkeit und Nahtqualität". Es wird Ihnen ein einzigartiges Know-how der Lichtbogenschweißtechnik in Theorie und Praxis von den EWM-Spezialisten präsentiert. Dabei werden die wirtschaftliche,...
7.07.2010
DVS-TV-Beitrag: ISF Aachen: Löten und Schweißen in einem Verfahren
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ISF Aachen: Löten und Schweißen in einem Verfahren
Das Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF) der RWTH Aachen befaßt sich seit fast 60 Jahren mit der Untersuchung und Weiterentwicklung moderner Schweiß- und Fügetechnologien. Bearbeitet werden nahezu alle industriell relevanten, nicht lösbaren Fügeverfahren. Dazu gehören die Lichtbogenschweißverfahren mit ihren modernen Prozessvarianten, das gesamte Spektrum der Elektronen- und Laserstrahlschweißverfahren, Widerstands- und Reibschweißprozesse sowie die Klebtechnik. Begleitend werden Arbeiten zur schweißtechnischen Verarbeitung moderner Werkstoffe, zur Automatisierung und Mechanisierung, zur Prozesssimulation sowie zum Arbeits- und Umweltschutz durchgeführt.
Schwerpunkte sind neben grundlegenden Prozess- und Verfahrensanalysen auf den genannten Gebieten vor allem die applikationsorientierte Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Neu- und Weiterentwicklung von Fügetechnologien für innovative Werkstoffe und Konstruktionen. Zusätzlich nehmen direkte Industriekooperationen, die von kleineren Einzelprojekten bis hin zu langfristigen Entwicklungskooperationen reichen, breiten Raum in der wissenschaftlichen Arbeit ein.
Dank der großen Bandbreite fügetechnischer Kernkompetenzen kann für nahezu jede fügetechnische Problemstellung eine zielführende Lösung erarbeitet werden. Ca. 30 wissenschaftliche Mitarbeiter bilden zusammen mit ca. 30 nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern sowie zahlreichen studentischen Hilfskräften sowie Studien- und Diplomarbeitern ein gut vernetztes Team von Spezialisten, das in der Lage für fast jede Fügeaufgabe die technisch und wirtschaftliche beste Lösung zu finden. Eine enge Kooperation mit der Zentralabteilung Technik des Forschungszentrums Jülich im "Fügetechnischen Exzellenzzentrum" FEZ ergänzt die Kompetenzen um Expertise aus dem Sondergerätebau und der Verarbeitung von Sonderwerkstoffen.
Die Servicebereiche chemische Analytik und Metallographie sowie eine umfangreiche Werkstoffprüfung werden für die Projektarbeit, für Gutachten und für Schadensanalysen genutzt. Sie stehen auch für externe Auftraggeber zur Verfügung.
Bearbeitet werden vor allem werkstoffkundliche, verfahrens- und simulationstechnische Fragestellungen aus dem Anlagen- und Behälterbau, der Automobiltechnik und Fahrzeugbau, dem Schiffbau, dem Maschinenbau, dem Bauwesen sowie der Elektro- und Elektronikindustrie, die sowohl den Bereich der Grundlagenforschung abdecken, aber auch stark in den Bereich der anwendungsorientierten Forschung reichen.